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Geld gespart durch Sachverstand
23.12.2009
Emotionslose Analyse beim Oldtimerkauf
[GTÜ] Der Kauf eines Oldtimers unterscheidet sich vom normalen Autokauf in seiner emotionalen Komponente. Sind Sie sich bei Ihrem Wunschobjekt nicht sicher, nutzen Sie das Wissen eines Sachverständigen. Er erspart nicht nur Ärger, sondern holt Sie im Bedarfsfall auf den Boden der Tatsachen zurück.
Die meisten Fehler passieren schon beim Kauf eines Oldtimers. Meist deshalb, weil hier nicht einfach rational Vor- und Nachteile abgewogen werden, sondern oft auch starke Gefühle mitspielen. Die GTÜ-Oldtimerspezialisten stehen Ihnen gerne zur Seite, wenn es darum geht ein Kaufobjekt unter die Lupe zu nehmen. Am sichersten gehen Sie ohne Begleitung nach folgendem 10 Punkte-Katalog vor.
Punkt 1: Die Fahrzeugunterlagen. Bevor die das Fahrzeug besichtigen, lassen Sie sich vom Eigentümer die Geschichte des Fahrzeuges anhand von Dokumenten aufzeigen. Sind noach diverse Rechnungen und Unterlagen (Serviceheft usw.) vorhanden? Diese Unterlagen geben auch Aufschluss darüber, wie jemand mit seinem Fahrzeug umgeht. Punkt 2: Spaltmaße am Fahrzeug kontrollieren. Sie können anhand der Spaltmaße am Fahrzeug überprüfen ob das Fahrzeug in der Vergangenheit in einen Unfall verwickelt war. Prüfen Sie die Spaltmaße am gesamten Fahrzeug. Sind die Spaltmaße stark unterschiedlich sein, bitten Sie um Aufklärung. Punkt 3: Dichtungen und Gummis. Da Dichtgummis eine regelmäßige Pflege benötigen, sollten Sie darauf achten, das diese nicht porös oder geschrumpft sind. Beachten Sie, dass der Austausch von schadhaften Dichtungen eine schwierige und kostspielige Angelegenheit sein kann! Schauen Sie auch unter die Gummis. Oft verbirgt sich hier Rost oder Ihnen begegnen Spuren einer Neulackierung. Punkt 4: Lackprüfung. Überprüfen Sie den Lack auf eventuelle Lackschatten und Rostansätze. Betrachten Sie die Karosserie gegen das Licht, ob sich leichte Wellen spiegeln. Wellige Lackoberflächen sind ein Zeichen für unfachmännische Reparaturen. Rostblasen unter dem Lack entpuppen sich in aller Regel als Durchrostung von innen. Punkt 5: Motorraum. Überprüfen Sie die Bereiche an den Längsträgern und am Radhaus auf Rost und auf eventuelle Instandsetzungen. Überprüfen Sie Motor und Getriebe auf Ölverlust. Sollten Sie auf einen völlig trockenen und sauberen Motor stoßen, könnte dies auch auf eine unmittelbar zuvor stattgefundene Motorwäsche hindeuten. Schauen Sie dann noch mal nach der Probefahrt in den Motorraum. Punkt 6: Kofferraum. Bei der Überprüfung des Kofferraums entfernen Sie bitte den Bodenbelag und die Verkleidungen wenn dies möglich ist. Achten Sie auf Rost, eventuelle Unfallspuren und auf Feuchtigkeit im Innenraum. Punkt 7: Fahrgastraum. Überprüfen Sie den Innenraum auf Originalität. Sie sollten besonders auf das Armaturenbrett achten. Überprüfen Sie alle Instrumente auf ihre Funktion. Schauen Sie auf Polster und Himmel. Werfen Sie auch einen Blick auf den Sicherungskasten und die sonstige Verkabelung. Punkt 8: Fahrzeug starten. Starten Sie den Motor und achten Sie auf ruhigen Lauf und eventuell vorhandene Geräusche. Sie sollten auch auf die Farbe der Abgase achten. Extrem dunkle oder helle Wolken deuten auf Schäden am Motor hin. Punkt 9: Probefahrt.Überprüfen Sie das Lenkungsspiel und ob sich das Fahrzeug schwammig fährt. Achten Sie auf Geräusche von Getriebe und Fahrwerk. Testen Sie die Bremsen (auch die Handbremse!). Punkt 10: Fachmann / Fachliteratur. Informieren Sie sich vorab in Fachzeitschriften und Fachliteratur über die Eigenheiten Ihres Wunschfahrzeuges. Dazu bietet der GTÜ Oldtimerservice eine umfassende Sammlung an Kaufberatungen. weitere Informationen |
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